Wie kann ich mir meinen Schmuck selber machen?

Jede Frau, die das Basteln liebt und sich gern kreativ austobt, wird schon einmal darüber nachgedacht haben, ob sie sich ihren Schmuck nicht selbst kreieren könnte. Heutzutage ist dies ohne große Probleme möglich, denn die Werkstoffe lassen sich im Einzelhandel und über das Internet problemlos einkaufen. Doch was nach außen einfach aussieht, sollte man sich nicht zu leicht macht. Meist stecken in einer dünnen Kette ohne Anhänger schon so viele kleine Arbeitsschritte versteckt, dass man sich bei der DIY-Kette schnell wundern kann. Hier gilt es absolute Ruhe und Geduld zu bewahren. Wer es dennoch schafft, sich kreativ auszutoben, der kann mit dem Selfmade-Schmuck tolle Geschenke machen oder sich selbst ein wenig glücklicher werden lassen. Bevor es aber losgeht und Frau sich in die Arbeit stürzen kann, muss man zum Großeinkauf übergehen und sich passendes Werkzeug, Bastelmaterialien und Anleitungen besorgen. Bei der Fertigung von Modeschmuck reicht es leider nicht aus, einfach mit dem Handwerkkoffer des Freundes oder Ehemanns zu hantieren. Da Schmucksteine, Perlen, Verschlüsse, Draht und Faden bei der Verarbeitung so sensibel behandelt werden müssen, bedarf es speziellem Werkzeugs, welches garantiert, dass sie Bestandteile des Schmuckstücks nicht zu Schaden kommen.

Die Materialien, die man benötigt, um sich seinen Schmuck selber zu gestalten, findet man sowohl in Bastelläden als auch in diversen Onlineshops. Hierbei sollte man vor allem Preise gut vergleichen und wissen was man will. Von den verschiedensten Arten von Perlen, Drähten, Gold und Silber bis über diverse Verschlussteile, gibt es alles zu kaufen, was das Herz begehrt. Auch die passenden Anleitung zum Basteln von Ketten, Ringen, Armbändern und Ohrringen lassen sich im Internet finden. Manchmal ist der Tatendrang zwar groß und man möchte einfach aus der Laune heraus loslegen, aber beim Erschaffen von Modeschmuck sollte zumindest ansatzweise ein Plan befolgt werden. Arbeitet man mit den falschen Materialien oder weicht zu stark von den Anleitungen ab, so kann es schnell zu Material- und Geldverschwendung kommen.

Am Anfang sollte man keine zu großen Erwartungen an den eigenen Schmuck haben. Die meisten großen Schmuckdesigner hatten jahrelange Ausbildungen, bevor sie begannen, ihren Schmuck zu erschaffen. Wenn am Ende des Tages nicht das Schmuckstück entstanden ist, welches anfangs gewünscht war, muss man sich also nicht ärgern. Das Wichtigste beim Basteln ist wirklich der Spaß. Wenn dieser fehlt, dann wird das Basteln zur Arbeit und so soll es doch nun wirklich nicht sein.

Die Devise heißt: Learning-by-Doing

Dieser Prozess sollte mit Ruhe, Gelassenheit und Entspannung einher gehen. Aber reden wir nicht mehr lang herum, sondern exerzieren wir ein Beispiel in unseren Gedanken.

Das Armband

Armbänder sind für den Anfang die vielleicht einfachsten Schmuckstücke, die man selber machen kann. Hierzu benötigt man eigentlich nicht viel mehr als einen Schmuckdraht (dieser kann verschieden beschaffen sein) und die Elemente, die wir auf den Draht auffädeln wollen. Für den Anfang ist es besonders einfach mit Perlen zu arbeiten, da sich diese gut auf den Draht schieben lassen und natürlich toll aussehen. Bevor man dies macht, muss ein Ende des Drahtes verknotet oder mit einem Perlenstop versehen werden. Wird dies vernachlässigt, werden die Perlen vom Draht rutschen. Hat man die passenden Elemente nun auf den Draht gefädelt, muss man an den Enden noch etwa fünf Milimeter Platz lassen, um das Armband abzufertigen und die Verschlüsse anzubringen. T-Verschlüsse oder Knebelverschlüsse sind vorteilhaft, da sich diese besonders gut öffnen und schließen lassen. Damit wäre das Armband auch schon fertig und kann getragen werden.

Wie wir sehen, muss das Basteln eines Armbandes keine schwere Übung sein. Wer Lust auf individuelle Geschenke hat und ein wenig Abwechslung vom Arbeitsalltag braucht, für den ist DIY-Schmuck ganz sicher eine tolle Sache.

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