Schmuck finanzieren mittels Privatkredit?

Die Frage, wie man sich ein Schmuckstück finanziert, muss letztlich jeder selbst beantworten. Wir wollen heute zum Thema Privatkredit aufklären. Kredite von Banken werden lediglich bei ausreichender Bonität gewährt. Menschen, deren Kreditwürdigkeit eine geringe Einstufung findet, müssen nach Alternativen suchen. Ein Kredit von privat stellt eine derartige Möglichkeit dar. Manchmal kommen erforderliche Geldmittel von Bekannten, in anderen Fällen werden Online-Kreditbörsen genutzt.

Weitere Infos dazu im E-Book Privatdarlehen auf kreditzentrale.com.

Finanzierung unterschiedlicher Projekte

Banken prüfen sehr genau den Verwendungszweck der bereitgestellten Geldmittel. Wer ungewöhnliche Vorhaben plant, erhält in vielen Fällen eine Ablehnung seines Kreditantrages. Bei privaten Kreditgebern, die zumeist mehr Risikobereitschaft zeigen, liegen die Chancen für eine Zusage durchaus höher. Voraussetzung ist natürlich die plausible Darlegung der Gründe. Vor allem im gewerblichen Bereich ist es wichtig, konkrete Pläne zu entwickeln, um Ideen nachvollziehbar erläutern zu können.

Privatkredit ohne Schufa-Eintrag

Hier bei LeJuwelier sind Privatkredite von Interesse für die Finanzierung von außergewöhnlichen Schmuckstücken. Auch bei einem privaten Kredit sind gewisse Sicherheiten notwendig. Die Prüfung der Kreditwürdigkeit unterliegt jedoch anderen Reglementierungen als bei einer Bank. Der Kreditgeber handelt individuell und entscheidet über die notwendigen Daten, wie Einkommensnachweise oder Selbstauskünfte, eigenständig. Verwandte oder Bekannte kennen häufig die finanziellen Hintergründe des Kreditnehmers. Bei Onlinebörsen können zusätzliche Auskünfte und Unterlagen als Nachweise erforderlich sein. In keinem Fall werden jedoch Kreditvoranfragen sowie Krediterteilungen bei der Schufa als Einträge hinterlegt.

Kreditverträge, flexibel und persönlich ausgehandelt

Bei einem privaten Kreditvertrag kommt es auf das persönliche Verhandlungsgeschick an. Alle Bedingungen werden zwischen den beiden Parteien individuell festgelegt. Gebühren für den Abschluss des Vertrages fallen oft gar nicht an. Ebenso liegt die Verzinsung häufig unter dem Satz, den Banken verlangen. Auch Sonderzahlungen sind bei einem Privatkredit kostenfrei und stets möglich. Dadurch kann das private Darlehen auch ohne zusätzliche Gebühren vorzeitig zurückbezahlt werden.

Statement-Ring – mit diesen Klunkern fallen Sie garantiert auf

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir in einem Special den Trend der sogenannten Statement-Ketten beleuchtet (Link). Jeder kennt die auffälligen Necklaces in Extrabreite, mit den riesigen Steinen und den auffälligen Anhängern. Doch der Statement-Hype findet bei Ketten noch kein Ende. Längst erfreut sich der auffällige Look auch wenn es um Ringe geht höchster Beliebtheit. Wir stellen die wichtigsten und interessantesten Statement-Ringe vor. Egal ob in Kombination mit einer auffälligen Kette oder alleine für sich stehend – mit diesen Ringen fällt man definitiv auf.

Große Steine, viel Funkel Funkel, viel Glitzer Glitzer

Sie sind der Urtyp der Statement-Ringe: Ringe, mit möglichst großen Steinen oder vielen Details. Modeikone Karl Lagerfeld macht es bereits seit einigen Jahren eindrucksvoll vor: Seine Ringe sind großflächig mit Steinen besetzt, fallen durch ihre vielen Details und Verzierungen auf und sind manchmal so lang, dass sie den ganzen Finger in Beschlag nehmen – und wenn sie letzteres nicht tun, dann legt der Karl einfach gleich mehrere von ihnen an. Zweifellos auffällig. Während sich Lagerfeld allerdings auf Silberschmuck mit dunklen Steinen beschränkt, gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten. Gerade Gold ist nach wie vor angesagt und Promis wie Miley Cyrus oder Jennifer Lopez tragen die Prunkstücke mit großen Steinen in Blüten- oder Sonnenform. Absolut elegant und glamourös. Auch einzelne simple geometrischen Figuren – Rechtecke, Dreiecke oder Ellipsen – sind extrem beliebt. Diese häufig als „Chunky“-Ringe bezeichneten Modelle haben vor allem in der letzten Zeit viele Anhänger gefunden. Sie können sich aus vielen einzelnen Steinen zusammensetzen oder aus einem einzigen großen bestehen. Schließlich sind auch Statement-Ringe mit Edelsteinen im Kraftstein-Look nicht zu vergessen. An ihnen spalten sich die Gemüter häufig: Während die einen ihren Retro-Look schätzen, fühlen sich andere eher an die Schmucksammlung ihrer lieben Oma erinnert – weshalb sie die Ringe konsequent ablehnen.

Schriftzüge sorgen für das „Statement“ im Statement-Ring

Der Bezeichnung „Statement“-Ring werden diese Ringe gleich in doppelter Hinsicht gerecht: Zum einen weil sie natürlich groß, auffällig und provokant sind, zum anderen weil sie mit ihren Schriftzügen die Blicke auf sich ziehen. Schriftzüge gibt es für jeden persönlichen Geschmack und eignen sich perfekt dafür, sich individuell auszudrücken und zu definieren: Die Verliebten greifen zum „Love“-Schriftzug, die angry Youth hingegen zum angriffslustigen „Fuck You!“. Auch beliebt: Ringe im Comic-Look und entsprechenden „Pow!“ oder „Blah!“-Ausrufen , wahlweise auch in Spiderman- oder Batman-Optik. Viele dieser Statement-Ringe verlaufen entlang des Fingers beinahe vom Gelenk bis zur Fingerkuppe – ein echter Eyecatcher. Andererseits sind viele der Schriftzugringe aber auch so konzipiert, dass sie eher in die Breite gehen und gleich mehrere Finger in Beschlag nehmen, was uns schließlich zur nächsten Kategorie führt…

Die Schlagring-Ringe – für ungehemmte (modische) Aggressionen

Sie haben sich vor allem in den letzten Jahren stark etabliert: Ringe, die sich mit mehreren Schlaufen über drei oder gar vier Finger ziehen lassen. Sie sehen häufig tatsächlich aus wie Schlagringe, deren Idee für diesen Look geklaut wurde. Nur sind diese Ringe weniger dazu gedacht, anderen Schmerzen zuzufügen, als einfach cool auszusehen. Tatsächlich eignen sich die breiten Ringe perfekt für große Schriftzüge. Immer wieder werden sogar jeweils an beiden Händen derartige Ringe getragen, die dann nebeneinandergehalten ein einheitliches Statement ergeben. Doch auch andere kreative Aufsätze, wie angesagte Dreieckmuster im Chunky-Look, sowie Ghettoblaster oder Kreuze sind denkbar. Die ganze Bandbreite unterschiedlicher, kreativer Modelle ist schier unendlich und reicht selbst in absurde Gefilde. Ringe mit Reihen aus Gummibärchen oder riesigen Hello Kitty-Figuren sind für die etwas abgedrehten Freunde des auffälligen Statement-Schmucks absolute Highlights. Man könnte meinen, je größer die Ringe werden, desto mehr Platz bietet sich für Schmuckdesigner, ihre verrückten Ideen herauszulassen. Und wir danken ihnen natürlich herzlich dafür! Denn je abwechslungsreicher, vielfältiger und interessanter Ringe werden, desto kräftiger werden auch die Statements, die wir mit ihnen transportieren können.

Die teuersten Schmuckstücke der Welt

Liebe Damen, es wird Zeit zu träumen. Modeschmuck, Strass und 333er Gold mögen ja ganz nett sein, aber in Wahrheit sehnen sich doch alle nach den richtig dicken Klunkern. Wir haben uns daher mal auf die Suche begeben und die teuersten Schmuckstücke der Welt ausfindig gemacht. Und jetzt bitte Luft anhalten, denn die Summen, von denen wir gleich Sprechen werden, gehen in astronomische Höhen.

Der teuerste Ring der Welt

Eine akribische einjährige Handarbeit mehrerer Mitarbeiter. Ein Ring, geschliffen aus einem einzelnen Diamanten mithilfe von Laserwerkzeug, welches eigens für diese Arbeit hergestellt werden musste und ganze 150 Karat machen den teuersten Ring der Welt perfekt. Gefertigt wurde er vom Schweizer Juwelier-Unternehmen Shawish so aufwendig, wie wohl kein zweites Schmuckstück auf der Welt. Und dementsprechend hoch ist auch sein Preis. Ganze 52 Millionen wird für das gute Stück verlangt. Ernsthafte Chancen, den Ring am Finger tragen zu können, wird man wohl nur haben, wenn man sich schleunigst mit einem Öl-Scheich verlobt oder Bill Gates dazu bringt, seine Frau zu verlassen. Und selbst der Billy wird sich wohl lieber zweimal überlegen, ob er diesen Preis für einen einzelnen Ring zahlen wird.

Die teuerste Kette der Welt

Ob sie nun eine wirkliche Schönheit ist oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden, die teuerste Kette überhaupt ist sie jedoch ganz bestimmt. Das jedenfalls behauptet ein gewisser „Ben Baller“ (der Name passt wie die Faust aufs Auge, „Baller“ bedeutet im Englischen so viel wie „Angeber“), der das gute Stück in Zusammenarbeit mit dem Modelabel „The Hundreds“ herstellte. Bei der Präsentation Anfang April diesen Jahres trug Baller den riesigen Brocken aus Gold und Diamenten stolz um den Hals – und man musste schon fast Angst haben, dass sich der Junge man damit sein Genick bricht. Ein Preis wurde für das Schmuck-gewordene Ungetüm natürlich auch veranschlagt: Für lumpige 3.115.000 US-Dollar kann man sich als offizieller Besitzer der teuersten Kette der Welt bezeichnen. Ob man sich dann damit aber auch auf die Straße traut, das steht auf einem anderen Blatt.

Die teuerste Uhr der Welt

Wen interessiert schon die Zeit, wenn man die teuerste Uhr der Welt am Handgelenk trägt? – Wobei, will man sie überhaupt am Handgelenk tragen? Man muss schon zweimal überlegen, bevor man sie gesehen hat. Aber wenn man das Ziffernblatt vor lauter farbigen Diamanten ausfindig gemacht hat, will man die Chopard 201 Karat wohl nie wieder ablegen. Die Gründe: drei große, in Herzform geschliffene Diamanten sowie 800 weitere kleine in sämtlichen Farben von Blau über Rot bis Gelb und Weiß sollen gemeinsam eine Art Blumenmuster ergeben – ein 201 Karat schweres Blumenmuster wohlgemerkt. Das vergleichsweise kleine Ziffernblatt befindet sich zwischen den drei großen, herzförmigen Diamanten, welche übrigens per Knopfdruck Platz machen, damit man die Uhrzeit überhaupt ablesen kann. Mit einem Preis von 25 Millionen Dollar sicherlich kein Schnäppchen – aber das ist irgendwie auch nachvollziehbar bei dieser Ausstattung.

Das teuerste Hundehalsband der Welt

Natürlich muss an dieser Stelle auch Platz für Kuriositäten sein, auch wenn das bisher gehörte wohl auch mindestens unter dem Prädikat „kurios“ zu fassen wäre. Doch sei’s drum. Schmuck trägt der Mensch nicht nur selbst, sondern auch sein bester Freund – der Hund. Aus diesem Grund gibt es sündhaft teuren Schmuck unlängst auch für Fiffi und Bello. Mit ganzen 52 Karat und einem Kaufpreis von 3,2 Millionen Dollar ist das Halsband Amour-Amour der absolute Spitzenreiter in seinem Bereich. Von nichts als Menschenhand geschaffen und bestückt mit 16.000 Diamanten handelt es sich hierbei um ein Schmuckstück, dass sich 99,9% der Menschen nicht einmal für sich selbst leisten könnten. Doch in der Welt der Reichen und Schönen kann man auch dem Hund mal was gönnen, wenn er brav war. Das sollte mit dem Amour-Amour-Halsband kein Problem darstellen. Wuff!

Bist du süchtig nach Schmuck? Unser Check

Du bist täglich in den Juwelieren deiner Heimatstadt unterwegs und suchst permanent nach dem neusten Schmuck? Du verbringst jeden Tag viel zu viel Zeit mit der Auswahl deiner Accessoires? Dann ist es Zeit einen Blick auf dein Verhältnis zum Schmuck zu werfen, denn vermutlich bist du schon süchtig nach Schmuck. Hier ein Faktoren anhand derer du überprüfen kannst, ob du wirklich süchtig nach Schmuck bist bist.

1. Bei dir dreht sich wirklich alles um Schmuckdesigner

Deine Freunde sind langsam von dir gelangweilt. Egal wohin ihr geht oder was ihr unternehmen wollt, du redest nur noch von Schmuck und deinen Einkaufsbummeln und den neusten Stücken, die du dir zugelegt hast. Vielleicht solltest du mal eine andere Platte auflegen, wenn du deine Freunde nicht bis zur Weißglut nerven willst.

2. Deine Bank hat dich bereits vorgeladen

Ein Brief deiner Bank. Du öffnest ihn, der Brief gleitet aus deiner Hand. Damit hättest du nun nicht gerechnet – deine Bank hat dir die Kreditkarte gekündigt. Doch das Unausweichliche hatte sich schon seit ein paar Monaten angekündigt, denn du hast dein Kontoschulden nie ganz getilgt und immer nur auf Pump gelebt. Die Ursache: Du hast zu viel Geld für Schmuckstücke ausgegeben. Vielleicht hat deine Bank dich mit der Sperrung der Karte vor größerem Übel bewahrt, denn nun kannst du nicht mehr über deine Verhältnisse leben.

3. Du träumst von Schmuck

Nachdem du deine täglichen Streifzüge durch die Läden und Onlineshops beendet hast, legst du dich total erschöpft zur Ruhe und wartest darauf, dass dir die Augen zu fallen. Denn nun kannst du endlich anfangen von den neusten Schmuckstücken zu träumen und dich ganz der nächtlichen Fantasie hingeben. Wenn du erwachst, bist du enttäuscht, ohne deine Traumteile aufzuwachen.

4. Das Erste am Morgen…

ist der Gedanke an Schmuck. Wenn andere Süchtige morgens schon an Alkohol oder das Rauchen denken, hat sich dein Bewusstsein bereits vollkommen auf Ketten, Ringe und Armreifen eingeschossen. Wenn du dir am Spiegel die Zähne putzt, denkst du bereits darüber nach, wie du vor der Arbeit noch einmal in einen Laden kommst, um ein extravagantes Stück anzuprobieren

5. Der Postbote kennt dich

Für dich ist Shopping im Laden einfach nicht mehr genug. Wenn du am Abend nach hause kommst, setzt du dich an den PC und machst eine virtuelle Tour durch die Shops der Schmuckdesigner. Das du nach der Arbeit eigentlich etwas essen musst oder deinem Schatz Aufmerksamkeit spenden solltest, hast du schon ganz verdrängt.

6. Dein Freund ist extrem genervt

Dein Liebling hat sich immer unterstützt, deine Interessen geteilt und deine Vorhaben gefördert. Zur Zeit ist er aber an dem Punkt, an dem er dir nur noch mürrisch hinterher schaut. Was ist der Grund? Du kümmerst dich nur noch um deinen Schmuck. Nach der Arbeit redest du kaum noch mit ihm, weil du deine Internettouren machst und sonst nichts an dich herankommen lässt. Das ist ihm gegenüber nicht nur fair, sondern kann deine Beziehung ernsthaft gefährden. Du solltest dringend mehr auf die Bedürfnisse deines Freundes eingehen und deinen Schmuckkonsum stark eingrenzen.

7. Du kombinierst nur nach Schmuck

Egal welche Klamotten du trägst, du musst sie immer deinem Schmuck unterordnen. Bei dir ist das Verhältnis von Kleidern und Accessoires einfach komplett aus den Fugen geraten und hat sich verdreht. Ewig brauchst du morgens um den richtigen Schmuck anzulegen. Dein Freund ist extrem von der Rolle, weil du vor einer Familienfeier Stunden brauchst, um dich ordentlich in Schale zu werfen. Und das nur, weil dein Schmuck eben passen muss. Du solltest definitiv weniger zwanghaft agieren und dich ein bisschen zusammenreißen.

Wer in allen Dingen ein gesundes Maß findet, der hat in seinem Leben mehr Freude und genügend Zeit seine Beziehungen zu pflegen. Dies solltest du im Hinterkopf behalten, wenn du denkst, zu viel Zeit und Geld auf Schmuck zu verwenden.

Fünf Gründe, warum Schmuck noch immer das beste Geschenk ist

Wenn Hochzeits- oder Jahrestage anstehen, wenn der Geburtstag des Schatzis naht, oder Weihnachten vor der Tür steht, verzweifeln die Partner immer wieder aufs Neue an der einen Frage: WAS soll man schenken? Man überlegt und überlegt – und schenkt am Ende doch wieder Schmuck. Schon wieder!? Schmuckstücke schenken gilt neuerdings – vor allem wenn Männer versuchen, ihre Frauen damit glücklich zu machen –als unkreativ und langweilig. Wir halten dagegen! Vielleicht mögen Ohrringe, Ketten und Ringe nicht die originellste Idee für ein Geschenk sein, dafür gibt es genügend Gründe, die dafür sprechen, dass man sich ganz und gar nicht schlecht fühlen muss, wenn man „nur“ Schmuck schenkt – wir nennen fünf davon! Schlechtes Gewissen Ade!

1. Es drückt Wertschätzung aus!

Ein banaler Grund, der aber nach wie vor der Wahrheit entspricht. Wer viel Geld in teuren Schmuck investiert, beweist damit noch immer, wie viel einem der Partner wert ist. Wer nicht gerade ein Sparfuchs ist und einen Ring aus dem Kaugummiautomaten verschenkt, sondern ein Monatsgehalt oder gar noch mehr investiert, beweist damit, dass einem viel wert ist, seinem Darling ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Es gibt kein romantisches und klassisches Geschenk, das die Liebe zum Partner besser zum Ausdruck bringt – und das ist ein Fakt.

2. Es sagt viel darüber aus, wie gut man den Partner kennt!

Ähnlich wie das Verschenken von Mode oder gar Unterwäsche ist Schmuck-Verschenken ein echter Drahtseilakt. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, hier zeigt sich, wer seinen Schatz gut kennt oder doch nicht. Denn alleine die Tatsache, dass man so hier so viel falsch machen und den Geschmack seines Schatzes verfehlen kann, lässt einen bei der richtigen Wahl umso mehr auftrumpfen. Was gibt es schöneres, als die Gewissheit, dass man alles richtig gemacht hat und dem Partner das gewählte Prunkstück auch tatsächlich gefällt.

3. Es ist eine sichere Bank!

Schmuck verschenken ist noch immer eine sichere Kiste! Tatsächlich nämlich landet Schmuck als Weihnachtsgeschenk auf der Beliebtheitsskala bei Frauen noch immer ganz oben! Die meisten können gar nicht genug vom Schmuck bekommen und freuen sich über jedes neue Stück! Passend dazu befindet sich in den Statistiken regelmäßig etwas Selbstgemachtes, das nicht gelungen ist, als unbeliebteste Geschenke wieder. Einen besseren Beleg dafür, dass man mit traditionellem Schmuck am besten beraten ist, kann es kaum geben.

4. Es ist eine Wertanlage!

99,9 Prozent aller Geschenke sind bereits ein paar Tage nach ihrem Kauf nur noch ein Bruchteil dessen wert, was man für sie ausgegeben hat: Sie liegen in der Ecke rum, gehen kaputt – und das war’s. Mit Schmuck kann so etwas nicht passieren. Denn selbst, wenn das teuerste Collier irgendwann einmal nur noch ein trübes Dasein in der Schmuckschatulle fristet, war es zumindest finanziell kein Reinfall. Goldketten, Diamantenringe und viele andere Schmuckstücke steigen im Wert mit der Zeit. Schmuckstücke sind daher nicht nur ein prima Geschenk, sondern oft auch eine perfekte Wertanlage.

5. Schmuck und Individualität sind kein Gegensatz!

Viele tun so, als würden sich Schmuck und individuelle, kreative Geschenke einander ausschließen. Dabei lässt die Wahl eines Schmuckstückes sehr wohl einen kreativen Entscheidungsspielraum für den Schenker. Ganz nach den Vorlieben des Partners kann aus einer riesigen Bandbreite aus Materialien, Steinen, Formen, Farben und unterschiedlichen verfügbaren Looks gewählt werden. Die Möglichkeiten sind heute kaum begrenzt – davon kann sich jeder Überzeugen, der bei seinem lokalen Juwelier vorbeischaut. Zudem bieten die meisten Schmuckhändler Gravuren an, mit denen man Ringe oder Ketten etwa durch Namensanhänger noch besser personalisieren kann. So kann man mit dem Namen des Partners Verbundenheit ausdrücken, sich das Hochzeitsdatum zurück ins Gedächtnis rufen, oder an die Situation, in der man sich kennen gelernt hat, zurückerinnern. Romantischer und persönlicher geht es kaum!

Special Teil 2: Das Material aus dem die Träume sind – Perlen

Perlenschmuck

Diamonds and Perls – die besten Freunde einer Frau. Über die heißgeliebten Diamanten haben wir bereits im ersten Teil unserer Schmuckmaterial-Serie ausführlich berichtet. Im Gegensatz zu den Diamanten, welche bekanntlich das absolute Nonplusultra darstellen, sind Perlen hingegen Schmuckstücke, an denen sich die Geister scheiden. Während die einen die weißen Kügelchen abgöttisch lieben, lehnen andere sie kategorisch ab. Die Begründungen für die Ablehnung sind häufig seltsam: Von „alte-Damen-Schmuck“ und „betagtem Look“ ist da häufig die Rede. Was vielen dabei aber entgeht: Dass, was den Perlen hier negativ angerechnet wird, ist eigentlich ihr größter Trumpf – Klassik-Faktor, Langlebigkeit und schlichte Schönheit. Zeit für ein Plädoyer für den Perlenschmuck.

Wagen wir zunächst einen kleinen Blick in die Historie des Perlenschmucks. Im Gegensatz zum Diamanten waren Perlen bereits quer durch die Geschichte schon immer extrem begehrte, beliebte und hochgeschätzte Schmuckstücke. Perlen wurden von den Ägyptern, den Griechen und dem Römern sehr geschätzt. Auch im Mittelalter waren Perlen beim Adel extrem beliebt. In nahezu allen Kulturen hatten sie eine stark religiöse oder zumindest mystisch aufgeladene Bedeutung: Während die Perle in der muslimischen Geschichte oft aufgrund ihrer Reinheit mit Jungfräulichkeit verbunden wurde, galt sie im Mittelalter beim Christentum schlicht als Zeichen der Liebe zu Gott.

Dass der Perle von verschiedensten Völkern bereits damals eine so große Bedeutung beigemessen wurde, liegt wohl vor allem an ihrer natürlichen Schönheit. Auch hier lässt sich der Vergleich zum Diamanten ziehen: Während dieser erst aufwendig zum Brillanten geschliffen werden muss, um in seinem vollen Glanz zu erstrahlen, ist die Perle natürlich schön. Sie braucht keine großartige Bearbeitung, sie besticht bereits im Ur-Zustand durch ihre Reinheit.

Perlen entstehen – so viel sollte bekannt sein – im Inneren einzelner Süßwassermuscheln. Wie der Prozess genau in Gang gesetzt wird und unter welchen Umständen er stattfindet ist bis heute nicht vollständig geklärt. Vermutet wird, dass sich Perlmutt (der Stoff aus dem die Perlen bestehen) durch Parasiten bildet, die sich in der Muschel ablagern.

Neben diversen anderen Formen unterscheidet man beim Perlenschmuck vor allem natürliche Perlen von Zuchtperlen. Während als „natürliche“ einzig und allein die unter, nun ja, natürlichen Umständen im Meerwasser gewachsenen und gefundenen Perlen bezeichnet werden können, werden Zuchtperlen unter strenger Aufsicht von Menschenhand auf Zuchtbänken in Muscheln hochgezüchtet. Der mit Abstand größte Teil der für Schmuck verwendeten Perlen sind heute Zuchtperlen. Qualität und Wert der Perlen wird anhand verschiedener Kategorien gemessen. Neben Größe, Form und Farbe sind dabei vor allem auch die Oberflächenbeschaffenheit, die Stärke der Perlmuttschichten und der sogenannte Lüster ausschlaggebend. Unter „Lüster“ versteht man den typischen Perl-Glanz im Licht.

Den genauen Wert einer Perle zu bemessen ist viel schwerer als bei anderen Schmuckelementen, da Perlen – sofern sie nicht komplett künstlich hergestellt („gegossen“) wurden – in keinem allgemeingültigen Wertigkeitssystem eigenordnet werden. Was viele zudem nicht wissen: Natürliche Perlen (also die wirklich teuren und seltenen Exemplare) zeichnen sich nicht durch ihre Makellosigkeit, sondern ihre natürlich-unperfekte Form aus: Sie sind oft nicht kugelrund, sondern leicht verformt, haben kleine Höcker und Erhebungen und fühlen sich leicht rau oder sandig an der Oberfläche an. Man hat jedoch das Gefühl, dass Zuchtperlen so stark akzeptiert sind, dass sie oftmals lieber verlangt werden, als Naturperlen.

Ob als komplette Kette aus Perlen oder als einziger Anhänger an einer Silberkette: Die Perle ist ein durch und durch interessantes Schmuck-Accessoire. Führt man sich vor Augen, dass die Hintergründe ihrer Entstehung immer noch größtenteils unklar sind, wie mystisch die kleinen Kügelchen wirken können und wie sie über Jahrhunderte von sämtlichen Völkern geschätzt wurden, kann man die unterschiedlichen Meinungen über Perlen kaum nachvollziehen.

Ganz im Gegenteil – den derzeit ohne angesagten Vintage-Stil im Hinterkopf, muss man sagen, dass kaum ein andere Art Schmuck so gut an Hals und Handgelenk einer Dame passen, wie Perlenschmuck. Die Attribute sind so positiv wie überzeugend: klassisch, zeitlos, majestätisch. Perlenschmuck funktioniert – im Jahr 2013 genauso gut wie im Jahr 1657.

Der Schmuck der Stars – hippe Accessoires zu teuren Kleidern

Unsere Lieblingsstars bieten uns immer wieder Anlass zum Tratschen. Aber nicht nur der neue Lover von Jennifer Aniston oder eine Gespielin von Owen Wilson erregen unsere Aufmerksamkeit, sondern die Mode, die unsere Hollywood-Helden tragen. Zur Mode, so viel ist sicher, gehören ganz bestimmt die Accessoires, ohne die nicht nur der Alltag langweilig wäre, sondern auch der Walk auf dem roten Teppich. Im Folgenden wollen wir einmal den Lieblingsschmuck unserer Stars unter die Lupe nehmen und sehen, welche Stücke die Herzen des betuchten Klientel höher schlagen lassen. Viel Freude und Unterhaltung dabei!

Jessica Alba bei den Golden Globes

Jessica Alba gehört zu meinen absoluten Favoriten, wenn es um die Mode der Stars geht. Alba ist eigentlich immer richtig angezogen und besitzt ein ausgesprochen gutes Händchen, wenn es darum geht, den richtigen Look zu wählen. Nicht nur das Alba super sexy sein kann, auch mädchenhafte Looks stehen ihr grandios; und das bei einer Frau, die bereits Mutter ist und diese Rolle auszufüllen vermag. Bei den Golden Globes im letzten Jahr, bewies Alba mal wieder Stilsicherheit und den richtigen Griff ins Schmuckkästchen. Die Diamantkette vom Schmuckhaus Harry Winston begeisterte jeden anwesenden Journalisten. Der Preis war allerdings auch nicht ganz ohne! Mit 5,8 Millionen Dollar schlug das schöne Schmuckstück zu Buche und ist somit wirklich nichts für die Brieftasche der normalen Frau. Und trotzdem: Alba macht immer einen sehr geerdeten, lockeren und freundlichen Eindruck. Teurer Schmuck hin oder her, Jessica Alba ist wirklich auf dem Boden geblieben und dafür lieben wir sie.

Kim Kardashian – Die Akte Kanye West

Dem ein oder anderen wird bereits bekannt sein, dass Rapper und Producer Kanye West und Kim Kardashian ein Liebespaar sind und ein gemeinsames Kind erwarten. Nicht alle mögen Kim Kardashian: die einen meinen, sie sei ein Produkt der Reality-Show-Welt und sei ansonsten vollkommen talentfrei, die anderen behaupten, Kim sei eine Stilikone, die unvergleichlich schön ist. Wie man es nun hält, mit der Beziehung zu Kanye West, konnte sie sich wieder einmal ins Rampenlicht katapultieren. Neuster Clue und Beweis für ihre Liebe zum Produzenten von Diamonds are Forever waren ihre Ohrringe mit den Initialen K&W, die natürlich ihren Verlobten Kanye West meinten – das muss Liebe sein!

Rihanna und Chris Brown – Liebende beim Basketball

Wenn unsereins zum Sport geht oder dem Lieblingsteam von der Tribüne aus zu jubelt, dann ist wahrscheinlich nicht viel Schmuck dabei. Eine Bratwurst und ein kühles Bierchen tun`s oft auch. Nicht so bei Rihanna und Chris Brown. Als die beiden sich neulich ein Basketballspiel der LA Lakers in der Halle ansahen, da musste es glitzern und glammern und scheinen und funkeln. Mit dabei waren nicht nur Rihannas zahlreiche Halsketten aus dickem Gold, sondern auch Diamantohrringe. Natürlich will Chris da in nichts nachstehen und ließ sich nicht lumpen, ebenfalls dick aufzutragen. Seine dunkle Herrenhalskette war noch legere im Gegensatz zu seiner auffälligen Armbanduhr und seinen Diamantohrringen. Ansonsten blieb Brown aber bodenständig und trug Ringe aus Sterling Silber in auffälligem Design. Vielleicht sollte Chris aber auch einfach den Ball flach halten und etwas unterm Radar fliegen, immerhin verzeihen es ihm nicht alle, dass er Rihanna letztes Jahr in einer Prügelorgie verletzte. Wie konnte sie ihm das nur verzeihen?

Taylor Swift – unschuldig und süß

Zu Taylor Swifts Image als Teeny-Sternchen vom Lande, gehört ja das Süße und Unschuldige. Das drückt sich auch in der Wahl ihres Schmucks aus. Taylor liebt Understatement auch wenn ihr Schmuck super teuer ist. Die Diamantohrringe von den ARIA-Awards lassen männliche Fans immer noch leise Säuseln.

Wie kann ich mir meinen Schmuck selber machen?

Jede Frau, die das Basteln liebt und sich gern kreativ austobt, wird schon einmal darüber nachgedacht haben, ob sie sich ihren Schmuck nicht selbst kreieren könnte. Heutzutage ist dies ohne große Probleme möglich, denn die Werkstoffe lassen sich im Einzelhandel und über das Internet problemlos einkaufen. Doch was nach außen einfach aussieht, sollte man sich nicht zu leicht macht. Meist stecken in einer dünnen Kette ohne Anhänger schon so viele kleine Arbeitsschritte versteckt, dass man sich bei der DIY-Kette schnell wundern kann. Hier gilt es absolute Ruhe und Geduld zu bewahren. Wer es dennoch schafft, sich kreativ auszutoben, der kann mit dem Selfmade-Schmuck tolle Geschenke machen oder sich selbst ein wenig glücklicher werden lassen. Bevor es aber losgeht und Frau sich in die Arbeit stürzen kann, muss man zum Großeinkauf übergehen und sich passendes Werkzeug, Bastelmaterialien und Anleitungen besorgen. Bei der Fertigung von Modeschmuck reicht es leider nicht aus, einfach mit dem Handwerkkoffer des Freundes oder Ehemanns zu hantieren. Da Schmucksteine, Perlen, Verschlüsse, Draht und Faden bei der Verarbeitung so sensibel behandelt werden müssen, bedarf es speziellem Werkzeugs, welches garantiert, dass sie Bestandteile des Schmuckstücks nicht zu Schaden kommen.

Die Materialien, die man benötigt, um sich seinen Schmuck selber zu gestalten, findet man sowohl in Bastelläden als auch in diversen Onlineshops. Hierbei sollte man vor allem Preise gut vergleichen und wissen was man will. Von den verschiedensten Arten von Perlen, Drähten, Gold und Silber bis über diverse Verschlussteile, gibt es alles zu kaufen, was das Herz begehrt. Auch die passenden Anleitung zum Basteln von Ketten, Ringen, Armbändern und Ohrringen lassen sich im Internet finden. Manchmal ist der Tatendrang zwar groß und man möchte einfach aus der Laune heraus loslegen, aber beim Erschaffen von Modeschmuck sollte zumindest ansatzweise ein Plan befolgt werden. Arbeitet man mit den falschen Materialien oder weicht zu stark von den Anleitungen ab, so kann es schnell zu Material- und Geldverschwendung kommen.

Am Anfang sollte man keine zu großen Erwartungen an den eigenen Schmuck haben. Die meisten großen Schmuckdesigner hatten jahrelange Ausbildungen, bevor sie begannen, ihren Schmuck zu erschaffen. Wenn am Ende des Tages nicht das Schmuckstück entstanden ist, welches anfangs gewünscht war, muss man sich also nicht ärgern. Das Wichtigste beim Basteln ist wirklich der Spaß. Wenn dieser fehlt, dann wird das Basteln zur Arbeit und so soll es doch nun wirklich nicht sein.

Die Devise heißt: Learning-by-Doing

Dieser Prozess sollte mit Ruhe, Gelassenheit und Entspannung einher gehen. Aber reden wir nicht mehr lang herum, sondern exerzieren wir ein Beispiel in unseren Gedanken.

Das Armband

Armbänder sind für den Anfang die vielleicht einfachsten Schmuckstücke, die man selber machen kann. Hierzu benötigt man eigentlich nicht viel mehr als einen Schmuckdraht (dieser kann verschieden beschaffen sein) und die Elemente, die wir auf den Draht auffädeln wollen. Für den Anfang ist es besonders einfach mit Perlen zu arbeiten, da sich diese gut auf den Draht schieben lassen und natürlich toll aussehen. Bevor man dies macht, muss ein Ende des Drahtes verknotet oder mit einem Perlenstop versehen werden. Wird dies vernachlässigt, werden die Perlen vom Draht rutschen. Hat man die passenden Elemente nun auf den Draht gefädelt, muss man an den Enden noch etwa fünf Milimeter Platz lassen, um das Armband abzufertigen und die Verschlüsse anzubringen. T-Verschlüsse oder Knebelverschlüsse sind vorteilhaft, da sich diese besonders gut öffnen und schließen lassen. Damit wäre das Armband auch schon fertig und kann getragen werden.

Wie wir sehen, muss das Basteln eines Armbandes keine schwere Übung sein. Wer Lust auf individuelle Geschenke hat und ein wenig Abwechslung vom Arbeitsalltag braucht, für den ist DIY-Schmuck ganz sicher eine tolle Sache.

Special Teil 1: Das Material aus dem die Träume sind – Diamanten und Brillanten

Diamanten-Brillianten
Über Schmuck Bescheid zu wissen, heißt auch, sich mit seinen Materialien auszukennen. Um erkennen zu können, ob der Liebste für den Verlobungsring tatsächlich tief in die Tasche gegriffen oder doch bloß den Kaugummi-Automaten geplündert hat, verlangt es manchmal doch etwas Vorwissen. So ist es durchaus sinnvoll, sich mit hochwertigen Materialien auszukennen und sie voneinander unterscheiden zu können. Im ersten Teil unserer Material-Serie soll es direkt um die höchste Sprosse auf der Schmuck-Leiter gehen: um Diamanten und Brillanten.

Um mal gleich zu Beginn etwas wissenschaftlich zu werden, hier ein provokant-langweilig klingenden Fakt: Der Begriff „Diamant“ beschreibt meist oktaederförmigen und kristallinen Kohlenstoff – nicht  mehr und nicht weniger. Das mag zunächst unspektakulär klingen und schnell zu der Frage führen, warum denn immer nun so ein Wind um dieses Element gemacht wird. Doch jeder, der einmal ein diamantenbesetztes Schmuckstück in den Händen hielt oder es getragen hat, der wird wissen, woher die Aufregung um diese kleinen, funkelnden Steinchen kommt. Ein Diamant ist eben noch immer etwas anderes als Strass-Steinchen.

Historiker berichten von Hinweisen, die besagen, dass erste Diamantenfunde bereits mehrere tausend Jahre vor Christus zurückliegen – über die Geschichte hinweg gab es immer wieder Hinweise über deren Verwendung als Werkzeug (Diamant gilt als der härteste natürliche Stoff überhaupt), aber auch bereits als Schmuck oder Talisman. Letzteres lässt sich vor allem auf das starke Funkeln des Kristalls zurückführen, das selbst im ungeschliffenen Zustand bereits sehr auffällig ist.

Während im 19. Jahrhundert die erste diamantenbesetzte Kreissäge vorgestellt wurde und der Stoff erstmals künstlich hergestellt werden konnte, entwickelte sich der Diamant allmählich hin zum luxuriösen Schmuckstück, wie man es heute kennt. Obwohl der Diamant bereits zuvor für ähnliche Zwecke verwendet worden war, wurde ihm im Mittelalter keine große Bedeutung zugemessen – und ein besonders hoher Wert schon gar nicht.

Das mag aus heutiger Sicht schwer zu glauben sein, jedoch war für die Entwicklung hin zum heutigen Edelstein die Erfindung neuartiger Schleiftechniken vonnöten. Im 20. Jahrhundert wurden verschiedene Schliffe entwickelt und perfektioniert, sodass aus dem Diamant der maximale Glanz und die beste Lichtbrechung herausgeholt wurde – und er so schließlich zum Brillanten wurde.

Was viele nämlich offenbar nicht wissen: Bei einem Brillant handelt es sich keineswegs um eine andere Art Edelstein als beim Diamanten. Der Unterschied besteht einfach in seinem Zustand: Der unbearbeitete Stein ist der Diamant, der in der bekannten Trichter-Form geschliffene und bearbeitete Diamant ist der Brillant. Sein hoher Wert ergibt sich dabei nicht nur aus seiner relativen Seltenheit sowie der oft schwierigen Abbaubedingungen, sondern auch aus der Tatsache, dass sich gerade mal ein Viertel der Diamanten als Schmucksteine eignen. Von diesem Viertel wiederrum erfüllt nur ein Bruchteil die nötigen Anforderungen was Größe, Reinheit und Härte angeht, um zum Brillanten weiterverarbeitet werden zu können.

Die immer wieder als Hinweis auf den Wert eines Diamanten herangezogene Karat-Angabe beschreibt übrigens nichts weiter als das Gewicht des Edelsteins. Zudem werden die Steine nach ihrer Reinheit kategorisiert – diese reicht von „Piqué III“ als schlechtestem Wert bis hin zu „lupenrein“. Wenn man bedenkt, dass nur EIN Karat (also etwa fünf Gramm) Diamant auf der untersten Reinheitsstufe oft bereits um die 2000 Euro kostet, wird man nachvollziehen können, weshalb viele Heiratswilligen nach dem ersten Beratungsgespräch beim Juwelier doch lieber zu Swarowski umschwenken.

Nichtsdestotrotz: Es heißt nicht umsonst „Diamonds are a girls best friend“ – trotz oder gerade wegen ihrer Unbezahlbarkeit, ihrer Seltenheit und ihrer Schönheit sind Diamanten genau das, wonach sich viele sehnen. Das gilt im Übrigen längst nicht mehr nur für die Frauenwelt, denn wer sich den Schmuck von Weltstars wie Jay Z ansieht, weiß, dass auch die Männer längst den funkelnden Steinen verfallen sind. Es ist nicht besonders schwer nachzuvollziehen, warum.

Der richtige Schmuck für den richtigen Anlass

Schmuck Styles

Ein Problem, dass Frau nur zu gut kennt: Die Wahl des richtigen Schmucks zum entsprechenden Anlass. Was sollte man bei welchen Veranstaltungen am besten tragen? Und vor allem: Wie viel? – Fragen, die einen ganz zu Recht beschäftigen, denn man kann hierbei tatsächlich so einiges falsch. So wird man ruck-zuck zum ungewollten Mittelpunktkind und hat Sinn und Zweck gezielt platzierter Schmuckstücke verfehlt.

Viele glauben an die banale Formel „Je größer der Anlass, desto mehr Schmuck ist erlaubt“ – dem ist jedoch nicht unbedingt so. Zwar ist es nicht falsch, dass tendenziell bei größeren Anlässen etwas dicker aufgetragen werden kann, jedoch gibt es auch wichtige Events, bei denen man eher tief stapeln sollte. Bestes Beispiel dafür ist, wenn man als Gast auf einer Hochzeit eingeladen ist. Wie oft hat man schon die Tuschelein über Hochzeitsgäste vernommen, denen offenbar viel daran gelegen war, dem Brautpaar die Show zu stehlen? – Ein absolutes No Go. Bei einer Heirat sollte alleine die Braut und der Bräutigam im Mittelpunkt stehen – und niemand sonst. In der Regel fährt allerdings selbst die Braut auf Hochzeiten das Schmuckrepertoire herunter. Dass neben dem Hochzeitsring keine weiteren Ringe an den Händen zu finden sein sollte, versteht sich von selbst. Da der Ring im Mittelpunkt steht, wird der sonstige Schmuck meist auf das nötigste reduziert. Hier finden sich meist ein Collier oder ein Diadem, welches passend zum Kleid gewählt wurde sowie dezente Ohrstecker, beispielsweise in Perlenform. Egal, wie sich die Braut entscheidet, wichtig ist, dass man als Gast tiefer stapelt. Das Motto heißt daher: Dezent, dezent, dezent!

Ganz anders ist das hingegen in der Freizeit. Ob Fashionista und schüchternes Girly – hier kann man ganz und gar den persönlichen Vorlieben frönen. Wer es zurückhaltend mag, beschränkt sich auf einen Armreif und eine kleine Kette, wer es gerne klimpern hört, kann von Bettelarmband über Ringe bis hin zu Kreolen alles anlegen was das Herz begehrt. Gleiches gilt natürlich auch beim Partymachen: Hier ist man am besten selbst sein bester Stilberater und gibt sich so, wie man ist – natürlich unter Einhaltung bestimmter Grundregeln. Dass Gold nicht unbedingt mit Silber kombiniert werden sollte, müsste jedem bekannt sein.

Doch wie sieht eigentlich die perfekte Schmuckwahl zum Businessdress aus? Bei Vorstellungsgeprächen oder in hochrangigen Bürojobs kann man schließlich nicht mit Rapperkette kommen. Auch hier hat sich – in den meisten Branchen – ein eher schlichter Look etabliert. So eignet sich zum schwarzen Dress dezenter Silberschmuck am besten. Ein paar Ohrstecker und eventuell ein einzelner Ring (natürlich ohne großen Klunker) oder eine dezente Halskette, mehr braucht es hier nicht.

Als Schülerin oder Studenten sind die Regeln zwar weniger streng, jedoch sollte man auch hier aufpassen, dass man es bei der Schmuckwahl nicht übertreibt. Wer zu viel (verschiedenes) anlegt und aussieht, als wäre er grade auf dem Weg in die Disco, obwohl es 10 Uhr morgens ist, legt es darauf an, dass über ihn getuschelt wird. Sofern das jedoch nicht die Absicht sein sollte, setzt man lieber auf einen natürlichen, schlichten Look.

Egal, für welchen Schmuck und für wie viel du dich entscheidest – wichtig ist, dass du dich wohlfühlst und einige wenige Grundregeln nicht außer Acht lässt. Die schwierige Kombi aus Gold und Silber haben wir bereits angesprochen. Allgemein gilt aber auch, dass wenn du dich für eine Schmuckart entscheidest, du deinen Typ nicht vergisst. Wenn du ein dunkler Hauttyp bist oder gerade sonnengebräunt von der Südsee zurückkommst, wird Goldschmuck an dir besser aussehen; wenn du hingegen eher helle Haut und blonde Haare hast, wird Silber vielleicht besser passen. Im Zweifelsfall probierst du einfach alles vor dem Spiegel aus, was dir in den Sinn kommt und schaust, welches Ergebnis dir am besten gefällt. Schlussendlich gibt es nur eine Person, die am besten weiß, wie du dich am wohlsten fühlst und am besten aussiehst: du selbst.