Schmucksteine – Die Seele des Schmucks

Alexander Fuchs Diamanten

Schmucksteine, auch eher bekannt als Edelsteine, sind die schönsten und wertvollsten Minerale und Gesteine, die im Schmuck verarbeitet werden. Auch Perlen, Perlmutt und Korallen werden den Schmucksteinen zugeordnet. Gemmologie ist die ganz konkrete Lehre dieser Edelsteine, so bezeichnet von den Geologen. Seit der Antike werden diese Edelsteine schon in Verbindung mit Schmuck gebracht und schmückten wahrscheinlich schon damals die Hälse der glücklichen Sammler. Ebenfalls zu Schmuck verarbeitet, wurden ab diesem Zeitalter die Edelmetalle Gold und Silber.

„Diamonds are forever“

Die Edelsteine sind besonders beständig in der Härte, besonders selten und haben eine sehr gute Transparenz. Die Edelsteine werden meist zu Formen geschliffen, welche ihre Lichtreflexion erhöht.

Zu diesen grundlegenden Edelsteinen kamen weiter Schmucksteine hinzu, wie der Rubin, der Smaragd, der Saphir und der Beryll. Ein weiterer, besonders im Deutschen Raum bekannter und verwendeter Stein, war der Bernstein. Da diese Schmucksteine sehr selten und wertvoll sind, gab und gibt es noch heute Versuche diese zu fälschen. Die Farbe des Achats wird mithilfe des Verbrennen eines Steins oder auch durch das Einfärben des Steins  so manipuliert und verfälscht, dass er eine sehr ähnliche Farbe wie die der Edelsteine annimmt. Juwelen, die auch beliebte Schmucksteine sind, wurden früher nur schwach rund geschliffen. Der Facettenschliff entwickelte sich erst in der Neuzeit – dadurch wurden dann die Juwelen besser und hochwertiger verarbeitet, was die Qualität des Steines positiv beeinflusste.

Roberto Marroni Diamond Ring

Eine ebenfalls wichtige Gattung der Schmucksteine sind die Mineralien. Der Malachit oder der Korund wären bekanntere Beispiele für die Mineralien. Der Diamant gehört auch dazu und entwickelte sich erst in der Neuzeit zur Schönheit, dadurch das er früher ja nicht richtig geschliffen werden konnte. Aufgrund seiner enormen Härte benutzten ihn nur die Handwerker zum schnitzen oder für das Bearbeiten von anderen Materialien. Oft entscheiden die Transparenz, Reinheit, Seltenheit und Farbe über die Verwendung des Steins bzw. des Minerals und den Wert. Manchmal besitzen Mineralien Einschlüsse, welche den Preis senken oder auch nach oben treiben können. Viele Edelsteine werden auch als Heilsteine in Amulette oder Ketten eingebaut. Diese sollen dann vor schlechten Einflüssen schützen und den Träger beschützen. Die Steine werden unterschiedlich interpretiert und haben unterschiedliche Wirkungen. So sieht man es vor allem auch in Filmen. Die Bedeutung für Diamanten haben wir vor allem in „Blood Diamond“ mit Leonardo Di Caprio sehen können.

Ein paar wenige Mineralien und Gesteine werden in ihrer natürlichen Weise verändert, um bestimmte Eigenschaften zu optimieren. Eine der ältesten davon ist das Ölen, um Risse zu überdecken. Mit Wachs erzielt man den gleichen Effekt, nur das durch das Wachs zusätzlich noch die Farbe und der Glanz verstärkt wird. Kunstharz wird bei etwas weicheren Gesteinen benutzt, um diese zu überziehen und stabiler zu machen. Beim Brennen der Steine würde die Farbe und die Transparenz der Steine verändert werden. Durch Röntgenstrahlung erhält man einen ähnlichen Effekt, jedoch ist dieser nicht immer von langer Dauer.

Die Halbedelsteinen und ihr Ursprung

Als Halbedelsteine bezeichnet man die Steine, die in der Natur wesentlich häufiger vorkommen als die Edelsteine, jedoch auch durch ihre ähnliche Schönheit und überzeugen. Diese sind jedoch meistens nicht so hart und wertvoll wie die Edelsteine. Diese Edelsteine und Mineralien werden dann oft in der Fine Jewellery  in den Schmuck ergänzend eingesetzt oder gänzlich für Modeschmuck verwendet.

In der nächsten Zeit werdet ihr eine Menge über Diamanten, Schmuck, Edelmetalle und die besten Juweliere erfahren. Bleibt gespannt!

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